Osvaldo Escobar Torres (l.) und Gerhard Ehlers (r.) in Puerto Williams, Chile, Februar 2026
Im November 1927 erreichten Gunther Plüschow und Crew mit dem in Büsum gebauten Forschungsschiff FEUERLAND Patagonien und Feuerland.
100 Jahre nach diesem historischen Ereignis haben Osvaldo Escobar Torres und Gerhard Ehlers das Kulturprojekt „100 Jahre seit Gunther Plüschows Ankunft in Patagonien“ ins Leben gerufen. Das Projekt möchte an Plüschows Expedition erinnern, ihr historisches Erbe bewahren und zugleich die kulturellen Verbindungen zwischen Chile und Deutschland stärken.
Das Projekt beginnt im November 2026 und wird bis 2028 durchgeführt. In beiden Ländern sind zahlreiche Aktivitäten geplant, die Geschichte, Kultur, Seefahrt, Natur- und Kulturerbe, Fotografie und Film miteinander verbinden. Gleichzeitig sollen Begegnungen mit Institutionen, Forschern, Historikern und lokalen Gemeinschaften stattfinden, die mit der Geschichte Plüschows und der Erforschung Patagoniens und Feuerlands verbunden sind.
Das vollständige Programm finden Sie hier „100. Jahrestag von der Ankunft von Gunther Plüschow in Patagonien“Ein Kulturprojekt zwischen Chile und Deutschland
Die Informationen über dieses Projekt werden regelmäßig aktualisiert. Alle Neuigkeiten können Sie, natürlich, auf dieser Webseite nachlesen.

Anfang 2021 wurden die ersten druckfrischen Exemplare der ersten deutschsprachigen Plüschow-Biografie seit fast 90 Jahren ausgeliefert. “ IKARUS – Gunther Plüschow +++ Ein Leben auf drei Kontinenten“+++“ ist reich bebildert, hat 224 Seiten und wiegt 600 Gramm. Der Preis beträgt 24,95€, zzgl. Versandkosten in Höhe von 3,85€. Aus der Fülle des Archivmaterials hat Peter Mühlfriedel (skop Layout und Design) aus Jena ein durch und durch gelungenes Buch gestaltet, und das lesenswerte Vorwort hat Arved Fuchs verfaßt. Abbildungen, Texte und Bildunterschriften zeichnen ein lebendiges Bild der bemerkenswerten Persönlichkeit des GUNTHER PLÜSCHOW. Die gezeigten historischen Fotos und Dokumentes ermöglichen es dem Leser, Plüschow in den historischen Kontext einzuordnen und beschreiben die Wirkung des Flugpioniers über seine Zeit hinaus. Sie können das Buch aber auch direkt unter e-mail: order@ikarus-books.de bestellen. Das Einpflegen der entsprechenden Daten bei AMAZON und in das Verzeichnis Lieferbarer Bücher ist doch etwas aufwendiger, als angenommen. Noch kann jede Bestellung beliefert werden! Nachdem Corona es erlaubt, sind Vorträge und Lesungen von der Ost- und Nordsee bis zu dem Alpen geplant. Gönnen Sie sich dieses schöne und informative Buch, machen Sie sich eine Freunde in dieser ungewöhnlichen Zeit. Interessierte Regisseure und/oder Drehbuchautoren aus Hollywood können sich auch unter order@ikarus-books.de melden. Alle Anfragen werden innerhalb von 24 Stunden beantwortet. See you!

Am 29. Februar 2020 wurde nach 3-monatiger Bauzeit in Ushuaia, Argentinien, ein einzigartiges Denkmal für Gunther Plüschow feierlich eingeweiht. Am 03. Dezember 1928 war der Flugpionier mit seinem SILBERKONDOR, einem Heinkel-Doppeldecker vom Typ HD 24 W, als erstes Flugzeug ebendort gelandet. „Mit seinem Flug hat Plüschow die Neue Zeit an das Ende der Welt gebracht…“ heißt es in der Stadtchronik der damals südlichsten Stadt der Welt. Die Idee zu einem Denkmal für den mutigen Flieger hatte der Deutsche Honorarkonsul Rafael Fank schon 2018. „Gunther Plüschow ist auch ein Symbol für die Verbundenheit zwischen Deutschland und Argentinien. Und so sollte das Denkmal auch ein Ausdruck der gemeinsamen Geschichte unserer beiden Länder sein“ erklärte der Honorarkonsul. Verschiedene Entwürfe und Materialien wurden mit der Stadtverwaltung Ushuaia und dem Museumsdirektor Carlos Vairo besprochen. Holz und Metall wurden angesichts der Witterungsverhältnisse verworfen, schließlich entschloß man sich für Travertinmarmor. Der Maler und Bildhauer Juan Bejarano wurde ausgewählt, dieses ambitionierte Projekt zu realisieren. Das Ergebnis ist ebenso imposant wie ausdrucksstark: auf einem 2,30 Meter hohen Sockel erhebt sich der mecklenburgische Feuerlandflieger in einer Höhe von 1,90 Meter. Er blickt nach Süden, in Richtung des legendären Kap Horn, welches er nur wenige Wochen nach seiner Landung in Ushuaia als erster Mensch überflog.
Mit einer Gesamthöhe von 4,20 Meter ist das Denkmal ein neues Wahrzeichen von Ushuaia.